Am „Tag der Legionäre“: Blumen für die Waffen-SS?

Riga am 16. März

[Flyer als pdf]

Infoveranstaltung mit Gästen aus Riga (Lettland)

Riga am 16.März:

Am „Tag der Legionäre“: Blumen für die Waffen-SS?

Gegen die Verherrlichung der Waffen-SS,

Gegen die Verdrehung der Geschichte

Solidarität mit Nazi-Opfern und Antifaschist_innen in Lettland
Donnerstag, 20. Februar 2014, 19.00 Uhr

Mit Joseph Koren, Lettland ohne Nazismus

Aleksej Sharipov, Lettisches Antifaschistisches Komitee

Moderation: Dr. Regina Girod, Bundessprecherin der VVN-BdA

Die beiden lettischen Antifaschisten berichten über die Vorgänge in Riga, ergänzt werden sie von persönlichen Eindrücken deutscher Teilnehmer_innen der Proteste vom Vorjahr. In einer Vorschau wird auch der im Juli stattfindende Waffen-SS-Aufmarsch in Estland (Sinimä) angesprochen.

Außerdem erörtern wir Möglichkeiten, die Proteste in diesem Jahr zu unterstützen.

Berlin, Café Sybille, Karl-Marx-Allee 72 – 10243 Berlin- Friedrichshain,

U – Strausberger Platz oder Weberwiese

Veranstalter_innen:

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Internationale Föderation der Widerstandskämpfer- Bund der Antifaschisten

Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner_innen

SS-Männer sind Verbrecher, keine Helden!

Gegen die Umdeutung der Geschichte

Jedes Jahr wiederholen sich in den baltischen Staaten Lettland und Estland Aufmärsche ehemaliger baltischer Waffen-SS-Angehöriger und ihrer heutigen Sympathisant_innen.

Tausende Teilnehmer_innen stilisieren die früheren Kollaborateure der Deutschen zu „Freiheitskämpfern“ gegen die Sowjetunion und zu nationalen Helden. Die Umdeutung der Geschichte, die Gleichsetzung „Rot gleich Braun“ stößt im Baltikum auf breite gesellschaftliche Zustimmung. Dieser Geschichtsrevisionismus paart sich mit einem aggressiven völkischen Nationalismus, der viele russisch-stämmige Einwohner_innen der baltischen Staaten zu Bürger­_innen zweiter Klasse macht. Wer gegen die Naziverherrlichung protestiert, gilt damit automatisch als „Agent Moskaus“, als jüdischer Störenfried oder als Nestbeschmutzer.

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) ruft dazu auf, die Proteste gegen die Aufmärsche zur Verherrlichung der lettischen Waffen-SS in diesem Jahr mit internationalen Delegationen zu unterstützen. In Berlin mobilisieren die VVN-BdA und die DFG-VK dazu, am 16. März in Riga zu den lettischen Antifaschist_innen zu stoßen.

„Tag der Legionäre“ – Waffen-SS-Marsch in Riga

Die Veteranen und Sympathisant_innen der ehemaligen „Lettischen Legion“ ziehen jedes Jahr am 16. März durch die Innenstadt von Riga. Das ist der Jahrestag der ersten großen Schlacht, die die lettische Waffen-SS gegen die Rote Armee geführt hat.

Ziel des Umzugs ist das Freiheitsdenkmal. Dieses erinnert an den Unabhängigkeitskampf Lettlands nach 1918, das zuvor Teil des russischen Zarenreiches war. So wird eine historische Kontinuität konstruiert: Die Waffen-SS-Männer werden in den Kanon der nationalen Freiheitskämpfer aufgenommen, die – gegen die Russen! – für die nationale Unabhängigkeit gekämpft hätten.

Der aggressive Antisemitismus der Mitglieder dieser Truppe, die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit, die von dieser Truppe begangen wurden, interessieren dabei nicht.

Im Jahr 2012 beteiligten sich rund 1500 Menschen, meist aus der Generation der Kinder und Enkel, an dem Aufmarsch, der von der Veteranenvereinigung, von einem nationalistischen Jugendverband und der Partei „Alles für Lettland“, organisiert wird. Sie ist momentan Teil der Regierungskoalition.

Die positive Erinnerung an die Waffen-SS ist in Lettland absolut salonfähig. Ihre Veteranen werden zu Vorträgen in Schulen eingeladen, das staatliche „Okkupationsmuseum“ stellt sie als „Unabhängigkeitskämpfer“ während des Zweiten Weltkrieges dar. Staatspräsident Andris Berzins sagte 2012, man solle sich vor den Waffen-SS-Männern verneigen- sie hätten schließlich „für ihr Vaterland“ gekämpft.

Angeführt wird der Aufmarsch von den wenigen noch lebenden Waffen-SS-Veteranen. Auf dem Freiheitsplatz durchschreiten sie ein Fahnenspalier des nationalistischen „Daugava“-Jugendverbandes. Vor dem Denkmal werden schließlich Blumen abgelegt. Ganz oben thront regelmäßig das Farbfoto eines SS-Mannes in voller Montur.

Antifaschist_innen aus Lettland und Israel protestieren gegen Waffen_SS-Verherrlichung

Antifaschist_innen aus Lettland und Israel protestieren gegen Waffen_SS-Verherrlichung

Antifaschistische Proteste

Es gibt in Riga seit Jahren Proteste gegen die alljährliche Gedenkveranstaltung an die lettischen Waffen-SS-Männer, die aber über wenige Dutzend Teilnehmer_innen nicht hinauskommen. Im vergangenen Jahr konnten sich die Aktivist_innen des Lettischen Antifaschistischen Komitees am Rand des Unabhängigkeitsplatzes versammeln und die Nazifreunde lautstark mit dem „Buchenwaldmarsch“ begrüßen. Über Lautsprecher und auf Plakaten wurde an die Verbrechen der Nazis erinnert.

Die Bewegung „Lettland ohne Nazismus“(Latvija bez Nacisma) hatte im vorigen Jahr Antifaschist_innen aus mehreren Ländern zu einer Konferenz eingeladen. An ihrem Tagungsort hatten sich ebenfalls Freunde der Waffen-SS versammelt, die den Antifaschist_innen vorwarfen, vom KGB bezahlt zu sein und russisch-imperiale Interessen zu vertreten. Vor dem Eintreffen des rechten Aufmarsches legten die Teilnehmer_innen der Konferenz einen Kranz zu Ehren der Opfer am Freiheitsdenkmal ab. Dieser Kranz wurde wenig später von Angehörigen des „Daugava“-Verbandes zerstört..

Proteste 2014

Die lettischen Antifaschist_innen bemühen sich seit Jahren um eine Internationalisierung der Proteste gegen das Waffen-SS- Gedenken. Diese Bemühungen wollen wir unterstützen. Wie genau die Proteste in diesem Jahr aussehen werden, steht noch nicht fest. Wir streben aber eine sichtbare Präsenz als internationale Delegation an, die der lettischen Öffentlichkeit vor Augen führen soll: Was da in Riga am 16. März geschieht, steht in Widerspruch zu den Lehren aus der Geschichte, in Widerspruch zur Demokratie und zur Freiheit und stößt in Europa auf die entschlossene Ablehnung all jener, die dankbar sind für die Befreiung Europas vom Nazifaschismus.

Im Aufruf der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten heißt es:

Veteranen-Verbände der Waffen-SS und andere Neofaschisten führen seit vielen Jahren Aufmärsche und offene Veranstaltungen in Estland und Lettland durch … Diese Veranstaltungen bereiten den Boden dafür, dass zukünftig auch in anderen Ländern SS-Männer als „normale Soldaten“ oder gar als „Freiheitskämpfer“ gewürdigt werden können … Selbst kleinere international organisierte Demonstrationen oder Veranstaltungen im Baltikum wären eine große Hilfe für die dortigen Antifaschisten und würden im Bereich der EU mit Sicherheit viel Aufmerksamkeit erregen.“

16. März, Riga: Internationale Proteste gegen den Waffen-SS-Aufmarsch. Gegen Geschichtsrevisionismus und die Rehabilitierung des Naziterrors!

Auf der Veranstaltung werden wir die Optionen vorstellen, gemeinsam mit einem gecharterten Reisebus oder individuell mit dem Flugzeug nach Riga zu reisen.

Interessent_innen bitte melden bei: bundesbuero@vvn-bda.de

Weitere Informationen:

www.vvn-bda.de

www.bildungswerk-friedensarbeit.org/wp

http://worldwithoutnazism.org/ (russisch/englisch)

Unterstützt vom Fraktionsverein der LINKEN

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Bericht über die 1. Veranstaltung: Geschichtsbilder und Geschichtslücken in Osteuropa

Die Veranstaltung fand in dem gut besuchten Veranstaltungsraum der Hellen Panke statt.

Wir hatten folgende Beiträge vorbereitet, die wir hier zum Nachlesen, Hören und Sehen zur Verfügung stellen:
1. Einfühungsreferat von Gudrun Schröter
2. Kurzfilm zu den Erinnerungsstätten in der Ukraine
3. Beitrag über die Verhältnisse in Estland
4. Kurzfilm zu den Erinnerungsstätten in Ungarn
5. Redebeitrag und Bildbeitrag zu Litauen
6. Beitrag über Lettland

(Sobald alle anderen Dateine zur Verfügung stehen, werden wir sie hier auch auf den Seiten freischalten.)

Nach den Beiträgen hatten wir noch eine spannende Diskussion von über einer Stunde mit zahlreichen Anregungen.
Zum Schluß zeigten wir noch folgendes Video zur Ankündigung für unsere nächste Veranstaltung am 18.04 im Haus der Demokratie.

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Riga: Waffen-SS marschiert – zu Sowjetmusik

Der Aufmarsch der Waffen-SS in Riga vereinigt alle Jahre wieder weit
über 1000 Menschen. Einige Veteranen und noch mehr Sympathisanten der
Lettischen Legion“ versammeln sich, um Hitlers Helfer zu ehren, die als Freiheitskämpfer gegen den Bolschewismus glorifiziert werden. In diesem Jahr gelang den wenigen Antifaschisten aber ein kleiner Partisanenstreich: Die Nationalisten mussten zu sowjetischer Kampfmusik antreten.

Hier ein Film!

Neues Deutschland
junge Welt

Bild: Frank Brendle. Verwendung nur nach Absprache.


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“Rot”=”Braun”? – Veranstaltungsreihe im April/Mai 2013

[Text als pdf] [Flyer als pdf]

„Rot“=„Braun“?

Holocaust-Relativierung und Erinnerungskriege in Osteuropa

Museum der Okkupationen, Tallinn

Museum der Okkupationen, Tallinn

„Rot“=„Braun“: Die Gleichsetzung des Dritten Reiches mit der Sowjetherrschaft ist ein dominanter Zug in der Geschichtspolitik zahlreicher osteuropäischer Staaten. Milizen, die gemeinsam mit Wehrmacht und Waffen-SS gegen die Sowjetunion gekämpft hatten, wird teilweise der Status als „Freiheitskämpfer“ zugesprochen.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, diese Vorgänge und ihre Auswirkungen auf die Holocaust-Forschung öffentlich zu machen und jenen AktivistInnen in Osteuropa, die Gleichsetzung und Holocaust-Relativierung ablehnen, eine Stimme zu geben.
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Estland: »Antifaschisten stehen auf einer schwarzen Liste«

Bei unserer Recherchereise zur Geschichtspolitik in Osteuropa machten wir kurz Station in Tallinn. Dabei entstand dieses Interview (hier als pdf) mit einem antifaschistischen Aktivisten der Vereinigung “Estland ohne Nazismus”. Die – nicht unumstrittene – Vereinigung gehört zu den wenigen, die überhaupt gegen Naziaufmärsche protestieren.

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“Faschisten sind jetzt populär geworden”

Erstmals ist eine faschistische Partei in der Ukraine in Fraktionsstärke ins Parlament eingezogen: Die “Allukrainische Vereinigung Swoboda” erzielte bei den Wahlen im Oktober 2012 über 10 Prozent. Kurz vor den Wahlen hatte ein Team des Bildungswerkes ein längeres Interview mit einem Mitarbeiter des Instituts für Jüdische Studien an der Nationalen Universität Mohyla-Akademie in Kiew, Wjatscheslaw A. Lichatschew. Eine gekürzte Fassung des Interviews erschien in der jungen Welt, hier als pdf.

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Umstrittener Mordprozess in der Ukraine: “Manipulierte Anklage”

Ein Prozess gegen einen nigerianischen Studenten in Lugansk ruft Menschenrechtler auf den Plan. Sie sprechen von einer konstruierten Anklage.

Die taz berichtet über ein Mordverfahren gegen einen nigerianischen Medizinstudenten im ostukrainischen Lugansk, der angeblich ohne jedes Motiv (in der Ukraine bedeutet das: “Hooliganismus”) alleine gegen fünf ukrainische Jugendliche vorgegangen sein soll, um diese umzubringen. Der Angeklagte sitzt seit einem Jahr in U-Haft, es hat schon ein halbes Jahr gedauert, bis ihm endlich mal eine Dolmetscherin gestellt worden ist. Aus Sicht von Menschenrechtlern zeugt das Verfahren vom verbreiteten Rassismus in der Ukraine.
Zum gleichen Theme erschien in der jungen Welt ein Interview mit einem Menschenrechtsaktivisten aus Kiew.

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Militärhistorisches Museum der Bundeswehr: Lernort mit Tücken

Die Bundeswehr hat ein neues “Leitmuseum”: Mitte Oktober eröffnete das Militärhistorische Museum in Dresden. Frank Brendle hat es sich angesehen. Wir dokumentieren seinen Artikel aus der jungen Welt (15. 11. 2011). (hier als pdf) (mit Bildern), hier als link.

Lernort mit Lücken
Hintergrund. Die Bundeswehr leistet sich ein Museum, das die Greuel deutscher Kriegsgeschichte zeigt – aber nur bis 1945.

Runter vom Feldherrnhügel« ist ein oft zitiertes Motto des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr, das Mitte Oktober in Dresden eröffnet wurde. Hier wird Militärgeschichte einmal anders erzählt: Nicht als Abfolge mehr oder weniger heroischer Schlachten und mehr oder weniger genialer Feldherrn, wie man es aus anderen Museen dieses Genres im In- und Ausland kennt. Es steht auch nicht eine möglichst imposante Sammlung von Waffen und Kriegstechnik im Vordergrund (gleichwohl gibt es eine Menge davon zu sehen). Hier geht es darum, Militärgeschichte in den gesellschaftlichen Kontext zu stellen und zu zeigen, wie eng sie verknüpft ist mit Gesellschafts- und Technikgeschichte. Bei alledem solle der »Mensch im Mittelpunkt« stehen, heißt es – der Mensch als Wesen, das den Krieg führt, aber auch in ihm und an ihm zugrunde geht.

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Lviv: Feierlichkeiten zur Ehrung der OUN/UPA

Im westukrainischen Lviv (zu Habsburger Zeiten Lemberg, zu polnischen Lwów) fanden am vergangenen Wochenende umfangreiche Feierlichkeiten anlässlich der Gründung der “Ukrainischen Aufständischen Armee” (UPA) statt. Diese gilt dort, genau wie ihr politisches Äquivalent, die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) als mutige Kämpferin für die Unabhängigkeit der Ukraine. Tatsächlich hat sich die OUN den Nazis angedient, die allerdings die Existenz einer unabhängigen Ukraine abgelehnt hatten. Sehr zum Ärger der OUN, und dennoch kämpfte die UPA so gut wie gar nicht gegen die Wehrmacht, sondern beschränkte sich auf militärisches Vorgehen gegen sowjetische Partisanen bzw. die Rote Armee. Außerdem führte sie brutale Mordaktionen an den polnischen und jüdischen EinwohnerInnen der westlichen Ukraine durch.
Dennoch gelten OUN und UPA in der Westukraine als Helden und Vorbilder. Ihr faschistischer Charakter wird ausgeblendet.
Die faschistische Partei Svoboda (über 30 % Stimmen) und die Stadtverwaltung von Lviv haben am Wochenende einen Umzug, Theaterstücke und ein Konzert veranstaltet. Offen neofaschistische Gruppen demonstrierten ebenfalls.
Hier einige Bilder von diesem Wochenende, hier ein Bericht der jW.
English version here

Bildnutzung:
- für nichtkommerzielle Zwecke: frei bei Bildnachweis (Frank Brendle, Berlin) und Zusendung von Belegen
- für kommerzielle Zwecke: nur nach Vereinbarung (Mail an Bildungswerk, siehe Impressum)

Bandera Monument Lviv
Bandera Monument Lviv
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1. und 3. September: ‘s brent!

‘s brent!

Faschismus, Widerstand und Gedenkpolitik
in Litauen und Deutschland

1. und 3. September 2011

mit
Fania Brantsovskaya
Christoph Dieckmann
Dovid Katz
Gerd Wiegel

Ort der Information
Denkmal für die ermordeten
Juden Europas
(Holocaustmahnmal)
Cora-Berliner-Straße 1
10117 Berlin
(Nähe Brandenburger Tor)

Eintritt frei

Weitere Infos im Flyer oder hier:
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